Gafadurahütte startet in die neue Saison
Bei strahlendem Sonnenschein hat Pfarrer Stefan Lanz am 1. Mai die Gafadurahütte des Liechtensteiner Alpenvereins oberhalb von Planken gesegnet und damit die neue Wandersaison eingeläutet. Rund um die Holztische auf der Terrasse versammelten sich Gäste und Hüttenteam zur traditionellen Zeremonie auf 1428 Metern über Meer.
Vom Jagdhaus zur Berghütte
Die Geschichte der Gafadura reicht weit zurück. Schon der Name verrät die Herkunft: Er stammt vom altrhätoromanischen «cavradüra» und bedeutet schlicht Rodung. Nach 1300 siedelten Walser von Triesenberg her auf der Alp, die 1579 in den Besitz der Gemeinde Planken überging und seither als Gemeindealp bewirtschaftet wird.
Das Hüttengebäude selbst entstand 1926 nach Plänen des Architekten Gustav von Neumann – ursprünglich als fürstliches Jagdhaus. Gleichzeitig wurde die Strasse hinauf zur Alp gebaut. 1954 verkaufte Fürst Franz Josef II. das Jagdhaus an den Uhrenfabrikanten Erwin Kocher aus Grenchen, und 1968 erwarb der Liechtensteiner Alpenverein die Hütte und öffnete sie für Bergtouristen. Seither ist sie ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer aus dem ganzen Land und darüber hinaus.

