Der FC Vaduz steigt nach fünf Jahren wieder in die Super League auf

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Nach einem souveränen 3:1-Sieg beim FC Wil und dramatischer Schützenhilfe aus Yverdon kehrt der FC Vaduz in die höchste Schweizer Spielklasse zurück – mit Klubrekord und einem Trainer, der vor Stolz kaum Worte findet.

Schon in der 15. Minute brachte Mack die Liechtensteiner in Führung. Beyer erhöhte in der 31. Minute auf 2:0, und nach dem Seitenwechsel liess Cocic in der 48. Minute das 3:0 folgen. Das Heimteam konnte durch Dalipi in der 51. Minute noch verkürzen, doch der Sieg des FC Vaduz war zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr. Schiedsrichterin Desiree Blanco pfiff das Spiel ab – Endstand 1:3.

Dass das Fernduell überhaupt noch offen war, hatte Vaduz nach der 1:2-Niederlage gegen Aarau in der vorletzten Runde selbst verschuldet. Doch an diesem Abend spielte das Glück auf der richtigen Seite. In Aarau führte das Heimteam zur Pause 2:0 gegen Yverdon – und schien auf direktem Weg in die Super League. Dann kam die 63. Minute: Antonio Marchesano erzielte für die Waadtländer den Ausgleich zum 2:2. Ein Treffer, der die Tabellenspitze in letzter Sekunde noch einmal umbog.

81 Punkte – ein Klubrekord

Mit dem Sieg in Wil schloss der FC Vaduz die Saison mit 81 Punkten ab, einem neuen Rekord in der Vereinsgeschichte. Der Vorsprung auf den Zweiten Aarau beträgt am Ende genau einen Punkt. Enger geht es kaum.

Es ist der vierte Aufstieg des Klubs in die höchste Schweizer Spielklasse: Erstmals gelang er 2008, dann 2014 und 2020. Nach fünf Jahren in der Challenge League kehrt das Team nun wieder dorthin zurück, wo man sich nach eigener Überzeugung hingehört.

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