Zum Leserbrief: „ Remigration“ von Werner Schädler vom Dienstag 10. März im Vaterland.

US Grenze

Herr Schädler schliesst sein Pamphlet über Flüchtlinge wie folgt: „Zur Bemerkung von Steuergeldern, die ins Ausland abfliessen noch Folgendes: Diese Gelder sind ein kleiner Teil des Betrages, der vom Ausland in unser Land fliesst“. Er schreibt weiter von der Genfer Flüchtlingskonvention, vom Dubliner Abkommen, vom europäischen Binnenmarkt, erklärt aber nicht, ob in diesen Abkommen festgehalten ist, dass einem Land die Anzahl der Flüchtlingsaufnahmen vom dem Geld abhängig oder vorgeschrieben wird, das in das Land fliesst, was Herr Schädler doch bitteschön noch nachholen möge, wenn er dem Leser schon solch gewagte Zusammenhänge serviert. Und er erwähnt die Sinnesgenossen der AFD, die uns allen bekannt sein dürfen. Und wegen ein paar schwarzer Schafe, die es bei den Flüchtlingen gäbe, dürfe man nicht alle als Sündenböcke abstempeln, womit er bei der AFD allerdings keine Mühe hat.

Eine seltsame Moral. Zudem ist zu erwähnen, dass das Geld das in unser Land kommt, zu einem guten Teil in Taschen verschwindet, von welchem der Bürger nichts hat. Eher, dass er für die Flüchtlinge das Geld aus seiner eigenen Tasche wird nehmen müssen. Eine Tasche die immer leerer wird, in einem Land, in welchen der einfache Bürger sich bald nichts mehr leisten kann, der Traum vom Eigenheim unerreichbar bleibt und das selber die Steuergelder an den simpelsten Dingen, das Spital ist nur ein kleines Beispiel von vielen versaut und regelrecht verplempert. Hätte ich z.B. nur einen Bruchteil von dem Geld, das die letzten Jahrzehnte sinnlos in Strassenprojekte und Planungen investiert wurde, wäre ich so reich, dass ich das Land über Jahre finanzieren und mir jeden Monat einen neuen knallroten Ferrari kaufen könnte. Bentley in einem schönen irischen Tannengrün metallic, mit Sitzen aus gutem Kamelleder ginge natürlich auch.

Joseph Schädler

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