Lufthansa-Pilotenstreik: Was Reisende jetzt wissen müssen

Flugzeuge der Lufthansa

Flugzeuge der Lufthansa | Foto: Gregor Meier

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hat mehr als 5000 Piloten der Lufthansa, Lufthansa Cargo und Lufthansa Cityline zu einem 48-stündigen Streik aufgerufen. Seit Mitternacht zum Donnerstag (12. März) fallen zahlreiche Flüge aus – auch jene über die wichtigen Drehkreuze Frankfurt und München, die für viele Reisende aus der Region relevant sind.

Besonders am Vormittag und Mittag sind die Auswirkungen spürbar: Sämtliche Lufthansa-Verbindungen von und nach Frankfurt sowie München sind in diesen Stunden gestrichen. Erst am Nachmittag sollen vereinzelt wieder Flüge stattfinden. Ab dem 14. März soll der reguläre Flugplan gelten.

Was betroffene Passagiere tun können

Wer ein Ticket besitzt, das bis am 10. März ausgestellt wurde und einen Flug am 12. oder 13. März betrifft, kann kostenlos auf einen anderen Flug der Lufthansa-Gruppe zwischen dem 10. und 23. März umbuchen – oder sich den Ticketpreis vollständig erstatten lassen. Die Airline hat betroffene Passagiere per E-Mail informiert und einen angepassten Ersatzflugplan veröffentlicht. Reisende sollten den aktuellen Flugstatus vor Abfahrt direkt bei der Lufthansa oder auf den Seiten des jeweiligen Flughafens prüfen.

Nicht vom Streik betroffen sind Discover Airlines und Lufthansa City Airlines, die planmässig fliegen und nach Möglichkeit zusätzliche Verbindungen übernehmen sollen.

Zweiter Arbeitskampf innerhalb weniger Wochen

Es ist bereits die zweite Streikwelle bei der Lufthansa in kurzer Zeit. Schon am 12. Februar hatte ein Pilotenausstand rund 800 Flugausfälle verursacht. Dieses Mal erwartet die Gewerkschaft bundesweit rund 300 Ausfälle pro Tag. Während es bei der Regionaltochter Cityline um Lohnerhöhungen geht, dreht sich der Tarifstreit bei der Kerngesellschaft und der Cargo-Sparte um höhere Betriebsrenten.

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