14. Hobelobad
Peter Beck vom AfU (Amt für Fasnacht und Unfug) bei 14. Hobelobad in Mauren | Foto: Gregor Meier
Der 14. Muurer Hobelobad lockte am Wochenende viele Besucher in den Saal. Der Abend bot Humor, Musik und Satire. Lachen prägte die Stimmung von Beginn an. Das Publikum füllte den Raum fast bis auf den letzten Platz.
Den Auftakt gestaltete Peter Beck in der Rolle des Amtsleiters vom «Amt für Fasnacht und Unsinn». Er prüfte augenzwinkernd die geistige Fitness des Publikums und gab den Abend offiziell frei. Mit Fragen, Zwischenrufen und technischer Selbstironie band er die Gäste ein. Der Ton blieb locker, der Humor direkt. Danach übernahm das Organisationsteam das Programm.
Höhepunkt bildeten Auszüge aus dem neuen Muurer Räbahobel. Besucher konnten die Ausgabe bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart erwerben. Die Texte griffen Alltägliches, Missverständnisse und lokale Eigenheiten auf. Satire blieb dabei nah am Dorfleben und am Zeitgeschehen.
Das Titelblatt zeigt VU und FBP. Die beiden Parteien tanzen gemeinsam. Doch hinter den Kulissen zücken sie die Politikmesser. Die «verschmähte Braut» DpL wartet bereit für eine mögliche «zweite Ehe».

In seiner Büttenrede beschreibt Markus Meier die Mauerer. Sie kommen «völlerplatt und ohne Geld» auf die Welt. Sie wachsen unterschiedlich. Der eine wird gross und stark, der andere schmächtig. Die Mutter füttert sie mit Müsli, Kratzeti und Rebel.
Früher starben Mauerer lieber, als rot zu wählen. Dann kam Peter Frick. Die «Rote Armee» übernahm. und Vaduzner glaubten, einen Entwicklungshelfer zu bekommen.
