Öffentliche Aufträge hauptsächlich an inländische Unternehmen vergeben

Besichtigung Baustelle SZU II in Ruggell

Die Regierung informierte über die Auftragsvergabe in Liechtenstein im Jahr 2025. Insgesamt wurden 353 Aufträge mit einem Volumen von 108 Millionen Franken vergeben. Über die Hälfte der Aufträge (52%) gingen an Unternehmen aus Liechtenstein, während 44% an Schweizer Firmen gingen. Internationale Ausschreibungen erfolgten aufgrund von Kosten, die EWR/WTO-Schwellenwerte überstiegen.

Mehr als 93% der Bauaufträge gingen an inländische Unternehmen, während 7% an Firmen aus der Schweiz, Belgien und den USA gingen. Bei Lieferaufträgen erhielten über zwei Drittel der Aufträge einheimische Unternehmen. Die restlichen 34% wurden an Firmen aus der Schweiz und Österreich vergeben. In Bezug auf Dienstleistungsverträge erhielten mehr als 65% der Aufträge Unternehmen aus Liechtenstein.

Bei internationalen Ausschreibungen erhielten 89% der Bauaufträge Liechtensteiner Unternehmen und 11% gingen an Schweizer Firmen. Lieferaufträge wurden überwiegend an Schweizer, jedoch zu einem kleinen Teil auch an Liechtensteiner Unternehmen vergeben. Bei Dienstleistungsaufträgen im internationalen Bereich erhielten Unternehmen aus der Schweiz den Grossteil der Aufträge, gefolgt von Firmen aus Liechtenstein, Dänemark, Deutschland, Österreich, Irland, Island und den USA.

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