Neujahrsapéro im Landesspital Liechtenstein: Rückblick, Aufbruch und Zuversicht

Neujahrsapero im Landesspital

Christian Reize, Alexandra Oberhuber und Emanuel Schädler

Mit klaren Worten, personellen Neuerungen und einem optimistischen Blick nach vorne ist das Landesspital Liechtenstein ins Jahr 2026 gestartet. Beim traditionellen Neujahrsapéro kamen Mitarbeiter, Partner sowie Vertreter aus Politik und Gesellschaft zusammen, um auf ein bewegtes Jahr zurückzublicken und die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Stiftungsrats-Vizepräsidentin Alexandra Oberhuber dankte sie dem scheidenden und dem neuen Stiftungsrat und stellte die jüngsten personellen Veränderungen vor. Neu im Gremium sind Barbara Rupnik und Hermann Just, während mit Jochen Steinbrenner ab April ein neuer Spitaldirektor seine Arbeit aufnehmen wird. In der Übergangsphase habe er das Haus bereits tatkräftig unterstützt.

Auch in der Spitalleitung und Belegschaft gab es Bewegung. Oberhuber würdigte den Einsatz aller Mitarbeitenden und hob die Bedeutung eines starken Teams für die Patientenversorgung hervor. „Wir sind gut aufgestellt und gewappnet für das neue Jahr“, so die Präsidentin.

Spitaldirektor ad interim Christian Reize zog eine positive Bilanz der vergangenen Monate. Trotz eines turbulenten Starts ins Jahr habe sich der Betrieb stabilisiert. Besonders über die Feiertage war das Landesspital stark gefordert: Rund 550 Behandlungen wurden zwischen Weihnachten und Neujahr durchgeführt – ein Beleg für die zentrale Rolle des Spitals in der Grundversorgung. Die steigenden Fallzahlen zeigten, dass das Vertrauen der Bevölkerung vorhanden sei.

Ein Schwerpunkt der kommenden Monate liegt auf neuen Versorgungsmodellen, insbesondere in der Pädiatrie, die künftig als „Shop-in-Shop“-Modell umgesetzt werden soll. Auch in der Altersmedizin und bei neuen Verträgen gebe es Fortschritte. Wirtschaftliche Stabilität und medizinische Qualität müssten dabei stets gemeinsam gedacht werden, betonte die Spitalleitung.

Gesundheitsminister Emanuel Schädler unterstrich in seiner Ansprache die Unterstützung der Regierung für das Landesspital. Das Jahr 2025 sei anspruchsvoll gewesen, doch der Betrieb habe jederzeit zuverlässig funktioniert. „Ein Spital lebt von den Menschen, die dort arbeiten“, sagte Schädler und dankte allen Mitarbeitern für ihren Einsatz unter hoher Belastung. Besonders der Notfalldienst sei eine unverzichtbare Visitenkarte des Akutspitals.

Gesundheitsminister Emanuel Schädler
Gesundheitsminister Emanuel Schädler

Wie geht es mit dem Neubau weiter?

Am Rande konnten wir mit Regierungsrat Schädler auch über den Stand des Neubaus sprechen. Die entsprechenden Gutachten lägen nun vor und würden derzeit geprüft. Ziel sei es, ohne Hektik, aber mit Klarheit und Verantwortung die nächsten Schritte zu setzen. Im Februar plant die Regierung das weitere Vorgehen bekannt zu geben.

werbung_3
Fehler gefunden?

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert